Die Pfarrkirche Neuenkirchen wurde unter dem Patronat des Klosters Eldena erbaut. Erwähnenswert sind die Grabplatten des Jacobus Volquin (1378), des Hermann von Wampen (1383) und des Petrus Warschow (Fragment, 1402). Reste der mittelalterlichen Wand- und Gewölbeausmalung mit plattdeutschen Minuskelinschriften wurden bei der Renovierung 1968 freigelegt. Die Kirche besitzt eine Orgel, die 1836 von der Firma Nerlich/Stralsund erbaut wurde. Das Glasfenster am Ostgiebel von Lothar Mannewitz, der schmiedeeiserne Altarleuchter und das Kreuz von Achim Kühn schmücken die Kirche aus.
Auf dem Friedhof um die Kirche befindet sich das Grab des schwedischen Dichters Thomas Thorild (1759-1808).
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Kirche






Pastor Gerhard Maspfuhl, vielen Neuenkirchenern aus seiner Amtszeit als Inhaber der Pfarrstelle vom 1950 bis 1973 bekannt, wurde am 16. April 1911 als Sohn eines Stadtoberinspektors in Stettin geboren. Er studierte von Ostern 1931 bis Ostern 1936 in Greifswald, legte seine 2. theologische Prüfung 1938 ab und wurde noch im gleichen Jahr in Stettin ordiniert. Bis er als Pastor nach Neuenkirchen berufen wurde, war er ab dem Jahre 1938 Pastor in Waase (Ummanz) auf Rügen.