Was macht eigentlich die Freiwillige Feuerwehr?

Von 2012 bis 2016 hatte die Feuerwehr Neuenkirchen durchschnittlich 29 Einsätze im Jahr. Bis Anfang August 2017 mussten die Kameraden bereits einundzwanzigmal ausrücken.

Der Einsatzort war etwa zur Hälfte Neuenkirchen oder einer der Ortsteile. In etwa 30 Prozent wurde in anderen Gemeinden des Amtes Landhagen geholfen. Dies betrifft häufig Unfälle auf der Bundesstraße, die durch Wackerow und Mesekenhagen führt.

Bei den restlichen Alarmen wurden die Wehren in der Hansestadt Greifswald oder in anderen Orten des Landkreises unterstützt. Weiter entfernte Notfälle betreffen Ereignisse, bei denen Gefahrgüter beteiligt sind oder vermutet werden. Dann sind die Neuenkirchener Kameraden auch bis Peenemünde, Löcknitz oder Friedland unterwegs.

Bei den Einsätzen nehmen verschiedene Arten von Bränden vor den technischen Hilfeleistungen den größten Anteil ein. Brände können nach ihrer Größe in Klein-, Mittel- und Großbrände unterschieden werden. Kleinbrände sind Brände, die mit dem Feuerlöscher oder dem kleinsten Rohr der Feuerwehr bekämpft werden. Sie stellen über die Jahre betrachtet die häufigsten Brände dar. Mittel- und Großbrände, die mehr Fahrzeuge und Gerät erfordern, gibt es glücklicherweise seltener. Technische Hilfeleistungen sind vielfältig: Türen werden geöffnet, weil Personen in Not sind, Wildschweine müssen aus Brunnen befreit werden oder Keller drohen, voll zu laufen. In manchen Fällen gibt es Tote oder Verletzte zu beklagen – hinter der Statistik steckt leider die Bandbreite menschlicher Unglücke.

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