Amt Landhagen

Dauerfrosterwartung auch in Neuenkirchen

am .

Die Arbeiten im Gartenweg waren am 25. Mai mit der Aufstellung des Baustellenschildes begonnen worden und hatten die Auftraggeber, nämlich die Gemeinde und den ZWAB, wie auch die ausführende Altentreptower Firma und schließlich auch die anfangs sehr skeptischen Anlieger vor nicht unerhebliche Probleme gestellt.

Begünstigt durch die überwiegend regenfreie Witterung, konnten die Arbeiten dennoch zügig vorangetrieben werden. Immerhin musste der Straßenuntergrund fast vollständig „entkernt“ werden, d.h., teilweise bis in 4m Tiefe die neuen Rohre für Wasser und Abwasser gelegt werden. Für diese Maßnahme stand der ZWAB ein und beteiligt sich auch an den Aufwendungen der Gemeinde für den Straßenschluss. Während der ganzen Bauzeit stand ein Mitarbeiter des Zweckverbandes als sachkundiger Ansprechpartner den Anwohnern zur Verfügung. Die anfängliche Zurückhaltung der Anlieger wich mit zunehmendem Baufortschritt und kehrte sich um in ein freundliches Entgegenkommen und eine gedeihliche, fast schicksalsergebene Zusammenarbeit. Nicht selten wurden den zügig arbeitenden Bauleuten Kaffee und Stullen bereitet, die diese mit zahlreichen Entgegenkommen dankten. Durch die Initiative eines im Gartenweg wohnenden Gemeindevertreters wird voraussichtlich am 2. November ein erstes Straßenfest gefeiert, bei dem Anwohner, Firma, Planer, Gemeinde. Amt und der Zweckverband sich gegenseitig auf die Schultern klopfen und danken werden.

In Wampen haben die Arbeiten erst Anfang Oktober begonnen und werden voraussichtlich - eine evtl. 2-monatige Winterpause eingerechnet - Ende Juni beendet sein können. Zunächst ist mit dem Straßenabschnitt von der Buswendeschleife in Richtung altes Gutshaus begonnen worden, was für die Anwohner dieses Abschnittes zu Folge hat, dass sie den nicht gerade bequemen Weg entlang der Plattenstraße in Richtung Leist II befahren müssen, um an ihre Arbeitsstellen oder zu den Einkaufsmärkten zu gelangen. Betroffen hat ein Landwirt reagiert, der nur unter großen Schwierig-keiten seine in Richtung Ladebow gelegenen Ländereien bewirtschaften kann. Aber auch hier zeigte die Greifswalder Straßenbaufirma Verständnis und kam ihm helfend entgegen.

Nun leben alle, die irgendwie an diesem Straßenbau beteiligt sind in der Hoffnung, dass der nahende Winter nicht so streng werden möge.