Partnerschaften

20 polnische und deutsche Mädchen tanzten "Cha-Cha"

Am letzten September-Wochenende (25.-26.09.2010) fand in Neuenkirchen ein Deutsch-Polnischer intergrationsorientierter Tanzworkshop statt.

Die polnischen Gäste (10 Mädchen, 2 Betreuerinnen, 1 Dometscherin) kamen am 25.09. gegen 12 Uhr vereinbarungsgemäß bei der "Maritimen Jugendstätte Wieck" (majuwi) an und nahmen zunächst dort ein Mittagessen ein.

Um 14 Uhr begann der Tanzworkshop im Versammlungsraum der Freiwilligen Feuerwehr in Neuenkirchen, dessen Ausrichtung der Carnevalsclub Neuenkirchen (NCC) übernommen und ebenfalls 10 Mädchen und 2 Betreuerinnen zur Teilnahme an der Veranstaltung aufgeboten hatte.

Geleitet wurde der Tanzworkshop von der Tanzlehrerin Janine Hochheim aus Greifswald, die sich große Mühe machte, um den 20 Kindern einen "Cha Cha" als Formationstanz beizubringen.

Die Kinder waren sämtlich zwischen 9 und 14 Jahren alt und zeigten von Anfang an keine Berührungsprobleme, wenn man von den Sprachschwierigkeiten einmal absieht. Das Tanzen in einer bestimmten Formation machte es den Kindern wie auch der Tanzlehrerin leicht einander kennenzulernen. Dolmetscherin Joanna-Lena Dabkowska, eine Deutschlehrerin des Gymnasiums in Czlopa, hatte wenig Mühe, die Ansagen der Tanzlehrerin zu übersetzen.

Nach der ersten Übungsstunde wurde zunächst eine gemeinsame Kaffeepause eingelegt, die von den Damen des Carnevalsvereins nebst einem reichhaltigen Kuchenbuffet organisiert worden war. Danach wurde die anstrengende Arbeit bis 17 Uhr durch Frau Hochheim sehr professionell fort-gesetzt. Gegen 18 Uhr wurde gemeinsam zu Abend gegessen wobei der örtliche JugendClub den Part des Grillen übernommen hatte. Um 20 Uhr fuhren die polnischen Kinder in ihre Unterkunft "majuwi" zurück.

Für den nächsten Morgen (26.09.) war eine öffentliche Aufführung der Ergebnisse aus dem Tanzworkshop angesetzt, zu der sich auch zahlreiche Erwachsene eingefunden hatten. Mit einer Abschiedsansprache des Bürgermeisters, einem Abschiedsfoto und kleinen Geschenken ging die Veranstaltung gegen 11.30 Uhr zu Ende.

Bei den Abschiedsworten war nicht vergessen worden, darauf hinzuweisen, dass diese internationale Veranstaltung mit Förderung durch die EUROREGION POMERANIA (Interreg IV a - Fonds für kleine Projekte) zustande kam.

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